Presse

Gesänge vom Seelen-Tier

„… Traumschön strahlenden Klänge in Tina Ternes’ „Die Seele ist wie der Wind“ (3. Preis), zauberhaft ätherisch gesungen …“

Achim Stricker, 22.10.2025, Schwäbisches Tagblatt Tübingen

Gott in der Natur

„… Faszinierend zwei zeitgenössisch-moderne A-cappella-Klangstücke: „Lux“ (2019) von Darius Lim, neuer Shootingstar der internationalen Chorszene … Sphärische Licht-Klangwirkungen aus streiflichternden Haltetönen, ätherisch transparenten Sopranhöhen-Kuppeln und prismatischen Sekundreibungen. Hier waren die zwölf Frauenstimmen ganz in ihrem Element … Besonders eindrücklich Zoltán Kodálys „Mountain Night“ Nr. 1 … Das Tatra-Gebirge zunächst von fern, noch vage, dann immer näher, profilierter. Eine nächtliche Klanglandschaft aus wortlos gesummten und gesungenen Vokalisen, in rhythmisch immer klarerem Crescendo hervortretend … Stimmungsvoll Schuberts A-cappella-Chorsatz „Die Nacht“ in dichten Legato-Klängen. Zuletzt Schuberts „Das große Halleluja“ nach Klopstock, hymnisch über munter marschierenden Bassgängen am Klavier.“
Achim Stricker, 30.6.2025, Schwäbisches Tagblatt Tübingen


Zeitungsartikel Kritik

Atemstrom und Wellenschlag

Motette

… Tiefes Eintauchen in eine meditative Atmosphäre, die gleich wieder aufgebrochen wird: Thadeja Vulcs „O Sapientia“ greift Wendungen aus Hildergard von Bingens Hymnus auf, schiebt sie zu Cluster-Tonballungen zusammen, blättert sie in gleißenden Klang-Fächern auf und lässt sie mit Kanon-Wellenschlag quer durch die elf Frauenstimmen laufen, angeführt von Monika Zacharias, die VocaBella 2009 ins Leben rief. Seraphische A-capella-Harmonien, technisch anspruchsvoll und großartig gesungen: intonationsrein und kristallin. Auch den göttlichen Atem der Vorlage bricht Vulc: in Hauchen und Zischen, Händereiben, Flüstern und Aufstampfen…

Sphärische Reflexion

Ensemble VocaBella in der Stiftskirchen- Motette

… so anrührend schön und innig hat man „A Ceremony of Carols“ noch nie gehört- die sensibel emphatische Textausdeutung ebenso vollendet wie Intonation, Klangfarbenfantasie und Artikulation.
… Brittens „Ceremony“ in dieser Besetzung würde man sich am liebsten künftig alle Jahre wieder wünschen.

Neotonal und dann zum Choral

Ensemble VocaBella mit Lobgesängen in der Stiftsmotette

Eine nächtliche Klanglandschaft aus gesummten und gesungenen, textlosen Vokalisen: zart und durchscheinend, formieren sie sich allmählich zu einem fernen Klanggipfel.
… eine intonatorische Reinheit, die nie starr wird, achtsam und flexibel bleibt, ein gleichmäßig geführter Atem und eine fließend anpassungsfähige Farbgebung.
… große Stärke im Klanglichen 

26.09.2017 ach, Schwäbisches Tagblatt Tübingen

Taste und Ton

Ensemble VocaBella in Sondelfingen

… auch die Unterschiede zweier Epochen, Renaissance und Moderne, waren für das Ensemble keine Kluft, sondern ein Experimentieren mit differenzierten Klangmodellen.

28.02.2018 D. V., GEA Reutlingen

Hohe Klangkultur

Ensemble VocaBella in der Kulturhalle Gomaringen

…  Feine Stimmen sind es, tragend jede einzelne, im Chor ein rundes, wandlungsfähiges Ganzes ergebend. Aufeinander hörend, mit einer glasklaren Intonation und hoher Textverständlichkeit.

21.02.2022 Chr. B. Str., GEA Reutlingen